Wirklich gutes Olivenöl - woran man es erkennen kann

Gutes von schlechtem Olivenöl zu unterscheiden ist eigentlich ganz einfach.

Ausschlaggebende Kriterien sind:

der Fruchtgeschmack

das heißt, Olivenöl muss nach Oliven schmecken und riechen. Auch eine gewisse Bitternote und Schärfe gehören zu den positiven Geschmackseigenschaften, dies umso mehr, je erntefrischer das Olivenöl ist. Dieser anfangs sogar beißend bittere Geschmack ist ein gutes Zeichen und auch gesund, wird von Kennern auch geschmacklich hoch geschätzt. Mit verantwortlich für diese Bitternis ist ein sekundärer Pflanzenstoff (Iridoid) namens Oleuropein, das für seine entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung bekannt ist.

die Frische

Ein gutes natives Olivenöl extra zeichnet sich zudem durch extreme Frische aus, wahrzunehmen sowohl mit den Augen als auch mit der Nase und erst recht mit dem Gaumen. Grüne Aromen deuten auf gesunde Oliven hin, die im richtigen Moment geerntet wurden, nicht zu unreif und nicht zu reif. Verletzte, faule, von Schädlingen befallene, mehrere Tage herumliegende Oliven sowie unsachgemäße Behandlung des Olivenbreis in der Ölmühle ergeben Öle mit Fehlaromen.

Konsistenz und Farbe

Nicht zuletzt sind die Konsistenz und die Farbe eines Olivenöls von Aussagekraft. Gutes Olivenöl ist nicht allzu viskos, sondern eher dünnflüssig. Gelbe, matte, dickflüssige Öle wirken schon rein optisch unappetitlich und schmecken gar nicht gut. Farblich kann Olivenöl tiefgrün sein, hellgrün, grüngelb oder goldgelb mit einem Grünschimmer, Hauptsache, es leuchtet. Wenn man es auf einen weißen Teller oder auf eine Brotscheibe gießt, soll es einen verführen, nicht abstoßen. Nur ein Olivenöl, das einfach lecker aussieht, ist und schmeckt auch gut! Dunkelgelbe Farbe weist übrigens auf fortgeschrittene Oxidation hin.

Fazit: Nur wirklich gutes natives Olivenöl extra ist von Wert

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